Energiepreis 2026: Entlastung trotz steigender Energiepreise
Im heutigen Artikel gehen wir auf eine Frage ein, die auf den ersten Blick eine sehr schnelle Antwort liefert, aber bei genauerem Hinsehen eine völlig andere Perspektive ermöglicht.
Die Frage lautet: Wie hoch sind meine Energiekosten? Was kostet mich eigentlich meine Energie?
Die einfache Antwort auf die Frage ergibt sich durch einen Blick in die Strom- und Wärmerechnung. Aber schon in dem Moment, da eine Umwandlung von Energie in den eigenen vier Wänden (zu Hause oder im Unternehmen) stattfindet, ist die Frage nicht mehr ganz so einfach zu beantworten.
Und warum ist das wichtig? Der im Rahmen der Energieberatung wichtigste Aspekt dieser Fragestellung behandelt die Berechnung von Einsparungen durch Effizienzmaßnahmen. Aber auch weitergeleitete Energie an Mieter oder Tochtergesellschaften ist hier als wichtiger Grund zu nennen. Bei einfachen Systemen sind die Unterschiede zwischen den Bezugspreisen und den tatsächlichen Kosten nur gering. Wir werden im Text aber auf einige Beispiele zu sprechen kommen, bei denen die Abweichungen sehr deutlich werden.
So setzen sich Energiekosten zusammen: Bezug, Eigenerzeugung, Weiterleitung
Meist ist die Frage danach, wie sich die Energiekosten zusammensetzen, auf die Bezugsseite fokussiert. Also, aus welchen Bestandteilen sich unsere Energiekosten zusammensetzen. Welche steuerlichen Abgaben muss ich zahlen? Was ist mein Leistungspreis? Und wie viel kostet mich die Energie selbst?
Darauf möchten wir hier nicht eingehen, denn für das, was wir wissen wollen, sind andere Aspekte relevant. Wir nehmen für diesen Artikel an, die Kosten, die für die Lieferung der Energie von unserem Energieversorger abgerechnet werden, seien Randbedingungen, die statisch sind und von uns nicht beeinflussbar.
Damit ist der erste Kostenfaktor natürlich der Bezug unserer Energie. Und zwar der Bezug von Endenergie. Endenergie ist die Energie, die dem Unternehmen von außen zugeführt wird. Also alles, was an der Übergabestelle vom Versorger bereitgestellt wird.
Was wir jetzt mit der Energie machen, hat in der Folge aber einen sehr großen Einfluss auf die tatsächlichen Kosten. Meine Endenergie kann entweder direkt in meinen Anlagen eingesetzt oder noch umgewandelt werden, um dann in anderer Form genutzt zu werden.
Im ersten Fall ist die Nutzenergie weitgehend gleich der Endenergie. Nutzenergie ist hierbei der Teil der Endenergie, der nach Abzug aller Systemverluste in den Anlagen und der Verteilung unmittelbar für den Zweck des Nutzers zur Verfügung steht. Damit zeigt sich aber auch, dass Umwandlungen von Endenergie zu Nutzenergie, also der zweite Fall, zu Konsequenzen bei den Kosten führen.
Wie hoch sind meine tatsächlichen Energiekosten pro kWh?
Aus thermodynamischer Sicht sind Umwandlungen immer mit Verlusten des Gesamtprozesses verbunden. Nutzen wir als erstes Beispiel eine Gasheizung. Hier wird als Endenergie Erdgas eingesetzt. Dieses beziehen wir vom Versorger mit einem Preis, den wir auf 10 ct/kWh festsetzen. Wie wir bereits in einem vorherigen Artikel beschrieben haben, gibt es eine Verlustkette beim Verbrennungsprozess, von Brennwert zu Heizwert und schlussendlich zur Effizienz der Gastherme. Gehen wir davon aus, dass der Gesamtwirkungsgrad des Vorgangs bei 80% liegt, werden wir im Jahresmittel aus 10 000 kWh Endenergie Gas 8000 kWh Wärme erzeugen.
Da mich aber die 8000 kWh Wärme genauso viel kosten wie die bezogene Gasmenge, sind wir jetzt bei spezifischen Kosten von 12,5 ct/kWh angelangt. Möchte ich jetzt gemäß DIN 17463 eine Maßnahme rechnen, bei der ich 2.000 kWh Wärme einspare, muss das berücksichtigt werden, weil ich ansonsten die Wirksamkeit meiner Effizienzmaßnahme unterschätze.
Damit sind jetzt aber nur die Umwandlungsverluste berücksichtigt. In dem Moment, in dem ich eine Anlage selbst betreibe, kommen aber noch andere Faktoren hinzu, die zwar üblicherweise keinen großen Einfluss auf die Kosten haben, anlagenabhängig aber äußerst relevant werden können.
Energiekosten im Unternehmen berechnen: Vom Zählerstand zur Kostenanalyse?
Hierbei handelt es sich um die laufenden Kosten, die die Anlage im Betrieb verursacht. Habe ich eine einfache Gastherme, wie im Beispiel oben, kann es sein, dass Kosten für Bedienen, Instandhaltung oder Reparatur derart gering ausfallen, dass eine genaue Betrachtung nicht lohnt. Bei größeren Anlagen, die konstant angepasst werden müssen und die regelmäßig gewartet werden, darf dieser Kostenfaktor aber nicht vernachlässigt werden.
Die Kosten hierfür können auf das ganze Jahr umgelegt werden, falls sie bekannt sind. Haben wir in unserem Beispiel etwa 250 € für Instandhaltung und 2 Stunden für das Bedienen der Anlage aufgewendet, bei der die internen Kosten für den Techniker mit 45 € die Stunde angesetzt werden, addieren sich 295 € an Kosten für den Betrieb der Anlage. Mit diesen Kosten liegt unser Wärmepreis plötzlich bei 16,19 ct/kWh, also deutlich über den Gaskosten, mit denen wir zu Beginn kalkuliert haben.
Abgesehen davon, dass ich eine mögliche Energieeffizienzmaßnahme falsch rechne, wird hierbei sehr schnell klar, welche Konsequenzen entstehen, wenn ich meine Energie an Dritte weiterleite. Wenn man die Kosten abschätzt und pauschal mit etwa 15 ct/kWh an Dritte abrechnet, mache ich mehr als einen ct/kWh Verlust.
Strom und Gas, oder warum Verbrauch allein nicht reicht: Kosten vs. Energieeinsatz
Im bisherigen Beispiel war der Fall noch vergleichsweise einfach. Kompliziert wird es erst, wenn mehrere Umwandlungen stattfinden, die dann in verschiedenen Ebenen miteinander interagieren. Ein Beispiel kann hier ein Blockheizkraftwerk sein. Hier wird ein Brennstoff, etwa Erdgas, eingesetzt, um Strom und Wärme herzustellen. Da ein Blockheizkraftwerk, oder kurz BHKW, aber meist so ausgelegt ist, dass es nicht allen im Betrieb verwendeten Strom und Wärme bereitstellen kann, wird Wärme zusätzlich in einem Heizkessel erzeugt und natürlich Strom vom Versorger bezogen.
Spätestens in einem solchen System sind die eigenen Energiekosten absolut nicht mehr transparent, einfach aus den Rechnungen herauszulesen, und sind auch noch großen Schwankungen unterworfen.
Beispiel: Angenommen, das BHKW hat den gleichen Wirkungsgrad wie der schon weiter oben beschriebene Kessel, lande ich bei einem Strom- und Wärmepreis von 12,5 ct/kWh. Speziell für Strom ein unschlagbar günstiger Preis (außer natürlich, man vergleicht ihn mit dem Preis aus erneuerbaren Quellen). Produziere ich dann 75 % meines Stroms selbst und beziehe den restlichen Strom für 30 ct/kWh, habe ich plötzlich einen über das Jahr gemittelten Stromverbrauch von 16,9 ct/kWh. Speziell für BHKW sind allerdings die Instandhaltungs- und Wartungskosten enorm und addieren im Mittel etwa 2–3 ct/kWh auf den Strom- und Wärmepreis.
Wenn ich an dieser Stelle die Kosten meines Bezugsstroms für die Maßnahme ansetze, rechne ich mir die Wirtschaftlichkeit eventuell beinahe doppelt so gut, wie sie eigentlich ist.
Energiekosten senken in der Energiekrise: Wo liegen die größten Einsparpotenziale?
All diese Berechnungen zeigen, wie intransparent ein komplexeres Energiesystem ist und wie groß auch die „Gefahr“ einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Berechnung sein kann.
Und an dieser Stelle ist in der Komplexität noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wenn noch Dampferzeugung über Abhitzekessel im BHKW, Absorptionskälteanlagen, die aus Wärme Kälte erzeugen, und dann auch noch verschiedene Rückgewinnungssysteme mit berücksichtigt werden müssen, bedeutet dies meist eine deutliche Überforderung für die meisten technischen Mitarbeiter, die ja nebenher auch noch den Betrieb am Laufen halten müssen.
Doch wie kann man all diese Informationen nutzen, um seine Energiekosten zu reduzieren? Hierzu haben wir ein paar interessante Möglichkeiten aus unserer alltäglichen Arbeit zusammengetragen, die einen besonders großen Hebel bieten:
- PV-Anlagen: Wenn die Größe der Anlage so gewählt wird, dass kein Strom ins Netz eingespeist wird, dann ist jede kWh, die ich nicht vom Versorger beziehe, genauso viel wert, wie mich das ansonsten gekostet hätte. Aus unserem Beispiel oben eben 30 ct/kWh. Solche PV-Anlagen amortisieren sich daher größtenteils in 4–5 Jahren. Brauche ich mehr Leistung, ohne einspeisen zu müssen, kann ich noch einen Batteriespeicher dazustellen, dann natürlich mit geringfügig längerer Amortisationsdauer
- Wärmepumpen: Der Einsatz der effizientesten Wärmeerzeugung kann bei der richtigen Auslegung aus einer kWh Strom 3-5 kWh Wärme erzeugen, ein großer Hebel für die Energiekosten, vor allem in Kombination mit PV-Anlage und Batteriespeicher
- Spotmarktpreis und Wärmespeicherung: Wenn ein großer Wärmespeicher vorhanden ist, kann über die Kombination einer Wärmepumpe mit einem Spotmarktpreis der Speicher bei niedrigen oder gar negativen Preisen geladen werden und steht dann zur Verfügung, wenn die Preise wieder hoch sind. Auch hier kann eine PV-Anlage helfen, wenn kein Spotmarktpreis möglich ist.
Wie man sieht, gibt es Möglichkeiten, die eigenen Energiepreise deutlich zu reduzieren. In vielen Fällen sind für einige Maßnahmen keine hohen Kosten nötig. Wichtig ist aber eine Analyse der Gesamtkostenstruktur. Diese bildet die Grundlage für alle weiteren Entscheidungsmöglichkeiten.
Fazit: Wie uns die Transparenz bei Energiekosten hilft, unseren Betrieb zu optimieren
Wie wir jetzt wissen, ist ein Überblick über die eigenen Energiekosten notwendig für die Analyse der Wirtschaftlichkeit des eigenen Betriebs
Wie wir jetzt wissen, ist ein Überblick über die eigenen Energiekosten notwendig für die Analyse der Wirtschaftlichkeit des eigenen Betriebs, und sie geben uns direkt Hinweise darauf, wie wir den Betrieb optimieren können.
Und wie kommt man dorthin? Die Analyse der Kosten für meine Nutzenergie ist häufig komplex und bedarf einer Menge Erfahrung, um die richtigen Kostenfaktoren zu berücksichtigen.
Dabei können wir Sie natürlich gerne unterstützen. Sprechen Sie uns an und wir können Transparenz in Ihre Energiekosten bringen.
Dieser Blogartikel wurde mit Unterstützung von generativer KI erstellt und abschließend von uns sorgfältig ergänzt und korrigiert. Zusätzlich wurden vergleichbare Tools eingesetzt, um die SEO-Optimierung durchzuführen (hierdurch wird gewährleistet, dass die Suchmaschinen diesen Artikel finden und hoch bewerten). Deswegen wurden auch noch folgende Schlagwörter an den Text angehängt, die im Text keinen Platz mehr gefunden haben, ohne die Lesbarkeit zu ruinieren: Haushalt, gestiegen, 2024, Energiekosten im Griff, Stromkosten, Verbraucherinnen und Verbraucher, Strompreis, Preisgarantie, 2025, Energieverbrauch, Energiesparen, Kosten für Strom, Januar 2026, Netzentgelte, Kilowattstunde, Kosten für Strom und Gas, niedrigere Energiekosten, sinkend, energieintensive, Bereich Strom, Anstieg der Energiekosten, Ausgaben für Strom, Entlastet, Jahr 2026, Jahr 2022, private Haushalte und Unternehmen, Stromsteuer, Energiemanagement, Energieeffizienz, Gewerbe, Preiserhöhung, Grundversorgung, 2023, Stromanbieter